Zelte, Ziegenpfade und die Suche nach dem Bogen: Unser legendäres MSV-Wochenende am Gaisweiher!

Wenn 20 motivierte MSV-Mädels und -Jungs ihren Koffer packen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird es ein unvergesslicher Kurztrip – oder ein absolut chaotisches Abenteuer. Nach diesem Wochenende (04.09. bis 06.09.2026) am Gaisweiher in Flossenbürg wissen wir: Es war eine exzellente Mischung aus beidem!

Gefühlt die Hälfte des Vereins hat sich am Freitag auf dem Campingplatz breitgemacht. Übernachtungstaktik? Bunt gemischt! Die Luxus-Fraktion rollte im Wohnwagen an, die Nostalgiker schätzten das klassische Zelt, und die ganz Harten sparten sich den Aufbau und machten es sich spontan auf der Ladefläche des eigenen Autos gemütlich (Rückenschmerzen ab Sonntag inklusive).

Boote, Fluten und das Phantom der Pfeile

Schon am ersten Tag gab es kein Halten mehr. Der Gaisweiher wurde umgehend geentert: Ein Teil der Truppe paddelte gemütlich auf den Booten über das Wasser, während der Rest beim gemeinsamen Baden feststellen musste, dass September-Wasser einen extrem erfrischenden Abkühlungseffekt hat.

Besonders abenteuerlich wurde es im umliegenden Wald. Wir stolperten über die Red Wild Trail-Strecke – einen Parcours, der eigentlich für Bogenschützen gedacht ist. Da wir spontan weder Pfeil noch Bogen dabei hatten, beschränkte sich unser „Bogenschießen“ zwar eher auf motiviertes Spazierengehen und das ehrfurchtsvolle Bestaunen der Holztiere im Unterholz, aber der Entdeckergeist war geweckt!

Feuerfackeln und Gipfelstürmer

Am zweiten Tag legten wir noch eine Schippe drauf:

  • Die Burg-Eroberung: Auch die Ruine der Burg Flossenbürg wurde von uns erwandert. Der Aufstieg hat den Oberschenkeln zwar einiges abgefordert, aber die Aussicht von oben (und die Gewissheit, dass unten das kühle Getränk wartet) hat jeden Schweißstropfen wettgemacht.

  • Die Nacht-Eskalation: Am Samstagabend ging es mit brennenden Fackeln ab in die Dunkelheit. Eine Fackelwanderung klingt romantisch, sieht mit den Leuten aber eher nach einem historischen Suchtrupp aus. Zum Glück ging niemand im Wald verloren!

Ein riesiges Dankeschön an alle 20 Mitstreiter für diese genialen Tage, die vielen Lacher am Lagerfeuer und das großartige Miteinander. Der Gaisweiher sieht uns definitiv wieder – das nächste Mal nehmen wir dann vielleicht sogar echte Bögen mit!

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